Forécreu ist der weltweite Spezialist für dickwandige Loch- und Mehrlochstäbe. Das französische Familienunternehmen hat sich seit 1952 um ein weltweit einzigartiges industrielles Verfahren herum entwickelt — Warmpressen, Warm- und Kaltwalzen sowie Warm- und Kaltziehen in zwei französischen Werken — und wird heute von mehr als 400 Kunden in der Medizin, der Zerspanung und der Industrie geschätzt. Die Forécreu Deutschland GmbH in Saarbrücken betreut den deutschsprachigen Markt.
In der Orthopädie sind die Hohlstäbe zentrales Ausgangsmaterial für Implantate (Schrauben und Nägel) und kanülierte Instrumente in Verbindung mit Kirschner-Drähten — für Traumatologie, Extremitäten, Wirbelsäule, Sportmedizin und Zahnmedizin. Ergänzend liefert Forécreu Rohre und vorbehandelte Vollstäbe aus martensitischem, PH-martensitischem und austenitischem Edelstahl sowie Titanlegierungen für Bohrer, Fräser, Gewindebohrer, Schraubendreher und Reibahlen; eine eigene Polymerabteilung fertigt bioresorbierbare und nicht resorbierbare Implantate im Spritzguss.
Zwischen Rohmaterialeingang und Versand liegen oft mehr als 30 Fertigungsschritte mit zahlreichen Kontroll- und Prüfabschnitten. Das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 und ISO 13485 zertifiziert; ein Weltbestand und ein US-Lager sichern kurze Lieferzeiten, ein Online-Machbarkeitssimulator hilft bei der Auslegung.