Der Shop ist selten das Problem — die Systeme dahinter sind es
B2B-Shops sind etwas anderes als Endkundenshops. Es gibt kundenindividuelle Preise, Sortimentsfreigaben, Bestellhistorien, Nachbestellungen und Genehmigungsprozesse. Der Shop ist dabei selten das Problem — die Verbindung zu den Systemen dahinter ist es. Situationen, die uns regelmäßig begegnen. Keine Reihenfolge — jeder Fall steht für sich. Der bestehende Shop läuft, aber die Version läuft aus. Gewachsene Anpassungen und Plugins lassen sich nicht eins zu eins übertragen. Bestandsaufnahme, was tatsächlich genutzt wird — meist deutlich weniger als vorhanden. Datenübernahme, Neuaufbau der wirklich benötigten Funktionen, Weiterleitungen für alle bestehenden Adressen. Die Weiterleitungen. Eine technisch saubere Migration ohne Redirect-Konzept kostet die über Jahre aufgebaute Sichtbarkeit. Im ERP sind Staffeln und Freigaben gepflegt, im Shop sieht jeder dasselbe. Preise und Freigaben werden aus dem ERP übernommen — je nach Belastbarkeit live abgefragt oder vorberechnet. Antwortzeiten. Eine korrekte Preisauskunft, die vier Sekunden braucht, kostet mehr Umsatz als sie schützt. Die Standardsuche findet nur, wer die Artikelnummer kennt. Bei zehntausend Artikeln bricht der Verkauf an dieser Stelle ab. Indizierte Suche mit Tippfehlertoleranz und Filtern, ergänzt um eine KI-gestützte Suche, die auch Beschreibungen in eigenen Worten versteht. Messen, wonach tatsächlich gesucht wird. Suchanfragen ohne Treffer sind die ehrlichste Verkaufsstatistik, die ein Shop hat.